Entdeckerschleifen Velbert

Gustav-Heinemann-Weg

Gustav-Heinemann-Weg

  • Länge: 7,1 km
  • Dauer: 2 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 130 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: S-Bahnhof Velbert-Nierenhof
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur und Geschichte in und um Velbert-Nierenhof und -Bonsfeld. Als wichtiger Verkehrspunkt zwischen Essen, Hattingen, der ehemaligen Stadt Langenberg und Wuppertal zweigen hier viele Wege ab. An der Route liegend, bewirtete der Schützenhof bereits Ende des 19. Jahrhunderts seine Gäste. Auch heute noch lädt der Gasthof ein. Die Landschaft an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen erinnert mit den naturbelassenen oder landwirtschaftlich genutzten Wiesen, tiefen Tälern und fantastischen Panoramen tatsächlich an die Alpen. Im nördlichen Abschnitt geht es gemütlich durch das Naturschutzgebiet Felderbachtal. Früher führte der Spaziergang des dritten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Gustav Walter Heinemann, entlang des Felberbachs. Wenn er Sohn Peter und Enkel Robert in Nierenhof besuchte, lief er zur Entspannung durch das Felderbachtal. Gustav Walter Heinemann war von 1946 bis 1949 Oberbürgermeister von Essen und von 1949 bis 1950 Bundesminister des Innern. Von 1966 bis 1969 war er Bundesminister der Justiz und von 1969 bis 1974 Bundespräsident. Auf der Entdeckerschleife „Gustav-Heinemann-Weg“ wandeln Sie auf Wegen, die seit über hundert Jahren der Naherholung dienen.

Senderberg und Kletterwald

Senderberg & Kletterwald

  • Länge: 11 km
  • Dauer: 2,5 - 3 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 261 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: Panner Straße/ Ecke Haupstraße
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten in und um Velbert-Langenberg. Seit über hundert Jahren dienen Berg und Wald der Naherholung. Gestiftet von Unternehmern, die im 19. Jahrhundert auch ein reiches kulturelles Angebot schafften. Eine gemütliche Außengastronomie, die Bücherstadt Langenberg, Kunst und Kultur laden heute ein. Die Entdeckerschleife "Senderberg & Klettwald" führt von der 4. Etappe des neanderland STEIGS nach Velbert-Langenberg. Dabei führt sie durch die Bergische und die Elfringhauser Schweiz: Die Landschaft an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen erinnert mit ihren zum Teil naturbelassenen, zum Teil landwirtschaftlich genutzten Wiesen, tiefen Tälern und fantastischen Panoramen tatsächlich an die Alpen. Im nördlichen Abschnitt geht es gemütlich durch das Naturschutzgebiet Felderbachtal. Schauen Sie auf die Höhen in Richtung Langenberg hinauf, werden die Sendemasten der Sendeanlagen des WDR sichtbar. Am 15. Januar 1927 ging der Langenberger Sender in Betrieb. Seitdem ist er das Wahrzeichen der Senderstadt und verlieh dem Hordtberg, wie die Höhe eigentlich heißt, den neuen Namen Senderberg. Eine weitere Bezeichnung erhielt der Berg als sich der Waldkletterpark dort ansiedelte. Die Namen des Berges sind genauso variierend wie die dort vorzufindende Natur, in der sich Wald und Wiesen, Höhen und Täler, Sonne und Schatten regelmäßig abwechseln.

Spuren der Kohlentreiber

Spuren der Kohlentreiber

  • Länge: 8 km
  • Dauer: 2 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 141 m Anstieg/ Abstieg
  • Start/Ziel: Panner Straße/
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten in und um Velbert-Langenberg. Die in biologischer Landwirtschaft geführten Höfe haben Hofläden, in denen Wanderer sich mit regional Erzeugtem eindecken können. Eine gemütliche Außengastronomie in der Altstadt, die Bücherstadt Langenberg, Kunst und Kultur laden zum Verweilen und Rasten ein. Die Entdeckerschleife "Spuren der Kohlentreiber" führt von der 3. Etappe des neanderland STEIGs nach Velbert-Langenberg. Durch das naturnahe und romantische Windrather Tal führt der Weg vorbei an Wiesen und Feldern, die von Bauern nach Kriterien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet werden. Vorbei an diesen Höfen führten ehemals die Kohlentreiberwege von Essen-Kupferdreh über Velbert-Nierenhof und -Langenberg nach Wuppertal-Dönberg und ins Bergische. Die Kohlentreiberwege waren die ersten Transportwege des frühen Steinkohlebergbaus. Auf Pferderücken wurde der mühselige Transport des schwarzen Goldes abgewickelt. Starke Steigungen waren zu überwinden, oft konnten Ross und Kohlentreiber nur hintereinander laufen. Ein Teil der Kohlentreiberwege wurde 1831 durch die Bahnlinie „Prinz-Wilhelm-Bahn“ im Tal ersetzt. Pferde zogen die Waggons von Kupferdreh nach Nierenhof. Erst mit der Verlängerung 1847 nach Wuppertal-Vohwinkel wurden diese durch Dampflokomotiven ersetzt. Die Wege der Kohlentreiber blieben und erinnern an diese Vergangenheit.

Weitblick aufs Ruhrgebiet

Weitblick auf das Ruhrgebiet

  • Länge: 9,9 km
  • Dauer: 3,5 - 4 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 313 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: S-Bahnhof Velbert-Langenberg
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten in und um Velbert-Langenberg. Der nördlichste Zipfel des neanderlands bietet die Überwindung der größten Höhenunterschiede. Eine gemütliche Außengastronomie in der Altstadt, die Bücherstadt Langenberg, Kunst und Kultur verlocken umso mehr zum Verweilen und Rasten, Entdecken und Staunen. An die Etappe 5, am nördlichen Rand des neanderlands und des Bergischen, knüpft die Entdeckerschleife Weitblick aufs Ruhrgebiet an. Sie bietet bei guter Sicht Blicke auf das Ruhrgebiet. Auf dem Rücken des Vossnackens stehend reicht dieser Weitblick vom Gasometer in Oberhausen, über den Tetraeder in Bottrop, die Essener Villa Hügel, die Gelsenkirchener Schalke-Arena bis zur Bochumer Sternwarte. Blühende Landschaften und Mischwälder locken in alle Himmelsrichtungen. Geprägt durch Landwirtschaft, Naherholung und Denkmäler vermutet man in direkter Nachbarschaft der Großstädte kein solch kulturelles Kleinod wie Langenberg. Nach den durch die Unternehmer des 19. Jahrhunderts geprägten kulturellen Angeboten im Bürgerhaus Langenberg und der Vereinigten Gesellschaft etablierte sich der 1992 gegründete Kunsthausverein Langenberg. 2001 folgte die Gründung des Vereins Bücherstadt Langenberg. Antiquare und kleine Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen wie Lesungen, Kabarett und Musik verschiedener Genres bieten heute ein vielfältiges kulturelles Angebot.