Entdeckerschleifen Velbert

Biohöfe im Windrather Tal

  • Länge: 11,0 km
  • Dauer: 3,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 310 m Anstieg / 312 m Abstieg
  • Start/Ziel: Restaurant Bergsiche Schweiz, Donnerstraße 63
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Die neanderland STEIG Entdeckerschleife „Biohöfe im Windrather Tal“ zeigt den Einklang von Natur und Landwirtschaft. In den Hofläden der in biologischer Landwirtschaft geführten Höfe können sich Wanderer mit regional Erzeugtem eindecken. Gemütliche Hofläden, kinderfreundliche Innen- und Außengastronomie auf den Höhen und im Tal, Fischteiche und weite Blicke übers Land laden zum Verweilen und Entdecken ein.
Die Entdeckerschleife „Biohöfe im Windrather Tal“ führt von der 3. Etappe des neanderland STEIGs zu den Biohöfen im Windrather Tal und nach Velbert-Langenberg. Durch das naturnahe und romantische Windrather Tal führt der Weg über Wiesen und Felder, die von Bauern nach Kriterien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet werden.
Die landwirtschaftliche Idylle des Tals ist einzigartig. Der Rundweg verläuft über drei biologisch bewirtschaftete Höfe im Tal. Seit den 1970er Jahren haben sich hier nach und nach Betriebsgemeinschaften gebildet, die biologisch-dynamischen bzw. organisch-biologischen Landbau betreiben: Gemüseanbau sowie Vieh- und Milchwirtschaft. Die Erzeugnisse, auch weiterverarbeitet zu leckeren Käsesorten, werden in den Hofläden angeboten. An der Pflege und Entwicklung der Landschaft, der artgerechten Tieraufzucht und -haltung lassen die Landwirte Besucher teilhaben und laden zum Verweilen ein. Jeder der Höfe hat seinen individuellen Schwerpunkt. Dort macht es Freude, die einzelnen Höfe kennenzulernen und gesundes Essen zu genießen.

Gustav-Heinemann-Weg

Gustav-Heinemann-Weg

  • Länge: 7,1 km
  • Dauer: 2 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 130 m Anstieg/ 129 m Abstieg
  • Start/Ziel: S-Bahnhof Velbert-Nierenhof
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Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur und Geschichte in und um Velbert-Nierenhof und -Bonsfeld. Als wichtiger Verkehrspunkt zwischen Essen, Hattingen, der ehemaligen Stadt Langenberg und Wuppertal zweigen hier viele Wege ab. An der Route liegend, bewirtete der Schützenhof bereits Ende des 19. Jahrhunderts seine Gäste. Auch heute noch lädt der Gasthof ein. Die Landschaft an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen erinnert mit den naturbelassenen oder landwirtschaftlich genutzten Wiesen, tiefen Tälern und fantastischen Panoramen tatsächlich an die Alpen. Im nördlichen Abschnitt geht es gemütlich durch das Naturschutzgebiet Felderbachtal. Früher führte der Spaziergang des dritten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Gustav Walter Heinemann, entlang des Felberbachs. Wenn er Sohn Peter und Enkel Robert in Nierenhof besuchte, lief er zur Entspannung durch das Felderbachtal. Gustav Walter Heinemann war von 1946 bis 1949 Oberbürgermeister von Essen und von 1949 bis 1950 Bundesminister des Innern. Von 1966 bis 1969 war er Bundesminister der Justiz und von 1969 bis 1974 Bundespräsident. Auf der Entdeckerschleife „Gustav-Heinemann-Weg“ wandeln Sie auf Wegen, die seit über hundert Jahren der Naherholung dienen.

Protestanten und Franziskaner

  • Länge: 4,9 km
  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 96 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: Pilgerparkplatz, Bernsaustraße 35, 42553 Velbert
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Die Entdeckerschleife Protestanten und Franziskaner verbindet imposante Bauwerke mit entschleunigtem Naturerlebnis. Erleben Sie die außergewöhnliche Kirchengeschichte von Velbert-Neviges, erwandern Sie die wunderschöne, naturbelassene Landschaft rundherum und entdecken Sie die Nevigeser Altstadt mit kleinen, verwinkelten Gassen und romantischem Flair. Geprägt wird das Ortsbild des Stadtteils Neviges durch den monumentalen Dom „Maria, Königin des Friedens“. Der Dom entstand in einem überwiegend evangelisch ausgerichteten Umfeld. Auch heute noch sind 2/3 der Nevigeser Bevölkerung evangelisch. Der Wallfahrtsort Neviges blickt auf eine über 330-jährige Geschichte zurück. Seit dem 22. Oktober 1681 pilgern Menschen zum Gnadenbild der „Unbefleckten Empfängnis“. Die Entdeckerschleife führt Sie auf die Wege der Protestanten und Franziskaner, durch die Nevigeser Altstadt. Wandern Sie über naturbelassene Pfade. Erleben Sie atemberaubende Weitblicke auf das Nahegelegene Langenberg mit seinen Sendern. Entdecken Sie Meilensteine Velberter Geschichte auf Ihrem Weg.

Senderberg und Kletterwald

Senderberg & Kletterwald

  • Länge: 10,7 km
  • Dauer: 2,5 - 3 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 261 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: Panner Straße/ Ecke Haupstraße
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Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten in und um Velbert-Langenberg. Seit über hundert Jahren dienen Berg und Wald der Naherholung. Gestiftet von Unternehmern, die im 19. Jahrhundert auch ein reiches kulturelles Angebot schafften. Eine gemütliche Außengastronomie, die Bücherstadt Langenberg, Kunst und Kultur laden heute ein. Die Entdeckerschleife "Senderberg & Klettwald" führt von der 4. Etappe des neanderland STEIGS nach Velbert-Langenberg. Dabei führt sie durch die Bergische und die Elfringhauser Schweiz: Die Landschaft an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen erinnert mit ihren zum Teil naturbelassenen, zum Teil landwirtschaftlich genutzten Wiesen, tiefen Tälern und fantastischen Panoramen tatsächlich an die Alpen. Im nördlichen Abschnitt geht es gemütlich durch das Naturschutzgebiet Felderbachtal. Schauen Sie auf die Höhen in Richtung Langenberg hinauf, werden die Sendemasten der Sendeanlagen des WDR sichtbar. Am 15. Januar 1927 ging der Langenberger Sender in Betrieb. Seitdem ist er das Wahrzeichen der Senderstadt und verlieh dem Hordtberg, wie die Höhe eigentlich heißt, den neuen Namen Senderberg. Eine weitere Bezeichnung erhielt der Berg als sich der Waldkletterpark dort ansiedelte. Die Namen des Berges sind genauso variierend wie die dort vorzufindende Natur, in der sich Wald und Wiesen, Höhen und Täler, Sonne und Schatten regelmäßig abwechseln.

Spuren der Kohlentreiber

Spuren der Kohlentreiber

  • Länge: 8 km
  • Dauer: 2 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 141 m Anstieg/ 140 m Abstieg
  • Start/Ziel: Panner Straße/
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Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten in und um Velbert-Langenberg. Die in biologischer Landwirtschaft geführten Höfe haben Hofläden, in denen Wanderer sich mit regional Erzeugtem eindecken können. Eine gemütliche Außengastronomie in der Altstadt, die Bücherstadt Langenberg, Kunst und Kultur laden zum Verweilen und Rasten ein. Die Entdeckerschleife "Spuren der Kohlentreiber" führt von der 3. Etappe des neanderland STEIGs nach Velbert-Langenberg. Durch das naturnahe und romantische Windrather Tal führt der Weg vorbei an Wiesen und Feldern, die von Bauern nach Kriterien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet werden. Vorbei an diesen Höfen führten ehemals die Kohlentreiberwege von Essen-Kupferdreh über Velbert-Nierenhof und -Langenberg nach Wuppertal-Dönberg und ins Bergische. Die Kohlentreiberwege waren die ersten Transportwege des frühen Steinkohlebergbaus. Auf Pferderücken wurde der mühselige Transport des schwarzen Goldes abgewickelt. Starke Steigungen waren zu überwinden, oft konnten Ross und Kohlentreiber nur hintereinander laufen. Ein Teil der Kohlentreiberwege wurde 1831 durch die Bahnlinie „Prinz-Wilhelm-Bahn“ im Tal ersetzt. Pferde zogen die Waggons von Kupferdreh nach Nierenhof. Erst mit der Verlängerung 1847 nach Wuppertal-Vohwinkel wurden diese durch Dampflokomotiven ersetzt. Die Wege der Kohlentreiber blieben und erinnern an diese Vergangenheit.

Vom Kleineisen zur Sicherheit

  • Länge: 9,8 km
  • Dauer: 3 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 140 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: Wohnmobilstellplatz Eulenbachbrücke, Zur Mühlen, 42549 Velbert
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Wenn Sie Ihren Schlüsselbund zur Hand nehmen, in Ihr Auto steigen, im Schwimmbad sind, begegnen Ihnen überall Produkte der Velberter Schloss- und Beschlagindustrie. Begeben Sie sich auf die Spuren der Industriegeschichte Velberts. Vereinen Sie mit diesem Weg Tradition und Moderne. Erleben Sie Wege durch die Stadt, gekoppelt mit einem Besuch im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum, imposante Weitblicke auf weiter Flur und entschleunigte Idylle im Wald. Die stimmungsvolle Wanderung durch den Velberter Grüngürtel beginnt unter der Eulenbachbrücke (Saubrücke). Lernen Sie den Herminghauspark mit seinen Tieren, den Offerbusch, einen alten Stadtpark mit neuem Gesicht und den Langenhorster Wald kennen. Durch den Langenhorst wurde vorwiegend im 16. und 17. Jahrhundert Erz auf dem „Schleppweg“ zur Verhüttung nach Kupferdreh transportiert. Erz- und Kohlevorkommen in Velbert sind Ursprung für die Kleineisenindustrie. Aus ihr entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte mit der Schlossindustrie ein Industriezweig mit weltweiter Bedeutung. Neben dem „Schleppweg“ begegnen Sie auch dem Zechenweg, der den Hefel und das moderne Gewerbegebiet Röbbeck verbindet.

Weitblick aufs Ruhrgebiet

Weitblick auf das Ruhrgebiet

  • Länge: 9,3 km
  • Dauer: 3,5 - 4 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 253 m Anstieg/ 252 m Abstieg
  • Start/Ziel: S-Bahnhof Velbert-Langenberg
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Die neanderland STEIG-Entdeckerschleife verbindet Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten in und um Velbert-Langenberg. Der nördlichste Zipfel des neanderlands bietet die Überwindung der größten Höhenunterschiede. Eine gemütliche Außengastronomie in der Altstadt, die Bücherstadt Langenberg, Kunst und Kultur verlocken umso mehr zum Verweilen und Rasten, Entdecken und Staunen. An die Etappe 5, am nördlichen Rand des neanderlands und des Bergischen, knüpft die Entdeckerschleife Weitblick aufs Ruhrgebiet an. Sie bietet bei guter Sicht Blicke auf das Ruhrgebiet. Auf dem Rücken des Vossnackens stehend reicht dieser Weitblick vom Gasometer in Oberhausen, über den Tetraeder in Bottrop, die Essener Villa Hügel, die Gelsenkirchener Schalke-Arena bis zur Bochumer Sternwarte. Blühende Landschaften und Mischwälder locken in alle Himmelsrichtungen. Geprägt durch Landwirtschaft, Naherholung und Denkmäler vermutet man in direkter Nachbarschaft der Großstädte kein solch kulturelles Kleinod wie Langenberg. Nach den durch die Unternehmer des 19. Jahrhunderts geprägten kulturellen Angeboten im Bürgerhaus Langenberg und der Vereinigten Gesellschaft etablierte sich der 1992 gegründete Kunsthausverein Langenberg. 2001 folgte die Gründung des Vereins Bücherstadt Langenberg. Antiquare und kleine Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen wie Lesungen, Kabarett und Musik verschiedener Genres bieten heute ein vielfältiges kulturelles Angebot.