Entdeckerschleifen in Erkrath

Denkmalroute Alt-Erkrath

Denkmalroute Alt-Erkrath

  • Länge: 12,2 km
  • Dauer: 3,5 – 4 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 201 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: S-Bahnhof Erkrath
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

 

Die Entdeckerschleife „Denkmalroute Alt-Erkrath“ verbindet auf gut 12 km die ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude von Erkrath mit den Naturschönheiten im Stinderbachtal, Rotthäuser Bachtal und im Düsseltal zu einem wahren Wandergenuss. Eine abwechslungsreiche, mittelschwere Rundtour in der Mitte des neanderlands.
Von der Düssel geschützt entstanden im Mittelalter drei Wasserburgen. Im Westen "Haus Morp", im Osten vor den Toren des Neandertals „Haus Brück“ und im Zentrum der frühen Besiedlung nahe der ersten Kirche das „Haus Bavier“. Zwischen dieser mittlerweile verschwundenen Wasserburg und der ersten romanischen Kirche hat sich der älteste Siedlungskern der Stadt Erkrath gebildet. Die Entwicklung der Siedlung zeigt sich besonders gut in den historischen Straßen – Bahnstraße, Kirchstraße und Kreuzstraße – und den öffentlichen Gebäuden, wie Kirchen, Rathaus und der Markthalle.  Von Haus Brück gelangen Sie schnell in die naturbelassenen Landschaften. Der Weg führt Sie durch wahre Wanderjuwelen wie das idyllische Stindertal, entlang des Rotthäuser Bachtals und entlang des Düsseltals zum Haus Morp.

Denkmalroute Hochdahl

Denkmalroute Hochdahl

  • Länge: 8 km
  • Dauer: 2,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 137 m Anstieg/Abstieg
  • Start/Ziel: Bahnhof Erkrath Hochdahl
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

Die Entdeckerschleife „Denkmalroute Hochdahl“ erzählt nicht nur die historische Entwicklung von Hochdahl, sondern führt auch zum Neanderthal Museum, welches die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in den afrikanischen Savannen vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart äußerst spannend und lebendig erzählt.
Die heutige Siedlungsstruktur Hochdahls entstand in zwei Phasen. Die erste ergab sich durch den Bau der Eisenbahn 1841. Die günstige Transportsituation und das Kalkvorkommen im Neandertal führten zur Gründung einer großen Eisenhütte. Die normal gewachsene gesellschaftliche Ordnung – ein dörflicher Charakter geprägt von Land- und Forstwirtschaft - wird überprägt von der Eisenindustrie. Die zweite Etappe entwickelte sich ab 1960 durch eine Neuplanung für die Stadtteile Hochdahl, Trills, Millrath und Unterfeldhaus. Die Vielfalt der beteiligten Planungsbüros, eine große Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger, Vereinen und den Behörden haben sich letztendlich sehr positiv auf die Entwicklung ausgewirkt. In dieser 1995 beendeten Stadterweiterung fallen Kulturobjekte als Erinnerungswerte verbindend ins Gewicht. Sie erfüllen eine Brückenfunktion zwischen dem historisch gewachsenen der Vergangenheit und der noch geschichtlich unbelasteten Gegenwart der Neubausiedlungen.

Panoramaweg Haus Unterbach

Panoramaweg Haus Unterbach

  • Länge: 10,1 km
  • Dauer: 2,45 - 3 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Höhendifferenz: 113 m Anstieg/ Abstieg
  • Start/Ziel: S-Bahnhof Erkrath
  • Download der Etappe: [GPX, 34 KB]
  • Download des Flyers: PDF

Die Entdeckerschleife „Panoramaweg Haus Unterbach“ gehört zur Stadt Erkrath, die zwischen dem Niederrheinischen Tiefland und den Bergischen Hochflächen gelegen ist. Die Entdeckerschleife führt von der Stadtmitte Erkraths bis kurz vor den Unterbacher See, der bereits auf Düsseldorfer Stadtgebiet liegt.
Die Entdeckerschleife startet unmittelbar am Bahnhof in Erkrath. Von hier gelangen Sie über die Bahnstraße direkt auf den ältesten Siedlungspunkt zu: die romanische Kirche Sankt Johannes. Über den Römerweg gelangen Sie Richtung Süden erst zur Kapelle Heiligenhäuschen und dann weiter zum Naturschutzzentrum Bruchhausen, eine Naturschutz- und umweltpädagogische Einrichtung inmitten der Bruchhauser Feuchtwiesen der Stadt Erkrath. Unterwegs erklärt eine Panoramatafel die großartige Sicht nach Süden über die Kölner Bucht, die Ville und den Rand der Nordeifel. Bei klarer Sicht ein beeindruckender Weitblick. Westlich der Wasserburg Haus Unterbach läuft eine sehr alte Straße parallel zum Rhein: der Mauspfad. Er verband in der Jungsteinzeit das Mittelmeer mit der Nordsee. Für den Begleitschutz sorgten damals die Häuser Haus Unterbach, Gödinghoven und Haus Morp. Das Haus Morp ist ein in Erkrath gelegenes, unter Denkmalschutz stehendes Herrenhaus mit angrenzendem Park und einer Hofanlage, welches Sie in wenigen Minuten vom Bahnhof Erkrath erreichen.